Die Frage ob wir der Bitte um Unterstützung des Wahlkampfes in NRW folgen war schnell entschieden, nur noch nicht die Frage, wohin? Bei unseren Partnern in Neuss tat sich nichts, so dass Unna unser Einsatzort werden sollte. Und das war gut so. Erste telefonische Absprachen mit Genossin Petra Weber, erst seit kurzem Sprecherin des Ortsverbandes machten deutlich das isses. Da 6 Wochen vor der alles noch bescheiden anlaufen wird gibt es sicher die Möglichkeit zum Gedankenaustausch. Und so war es auch. Schon am Freitag füllte sich das Haus von Petra und Axel. Gegenseitiges Abtasten und kennen lernen war angesagt. Im Mittelpunkt standen neben Bundespolitischen Themen in erster Linie der Austausch von Erfahrungen aus Unna, aus der Prignitz und aus unserem Ortsverband Perleberg. Die erste Runde machte deutlich wir brauchen noch mehr Zeit. Und die sollte sich bieten. Nach dem Frühstück am Sonnabend ging es zum Büro. Plakate wurden vorbereitet, dabei erfuhr die von M.L. bei uns eingeführte Methode breite Zustimmung. Da auch die Frau Bundeskanzlerin in Unna weilte konnten wir ihr sicher auch etwas „Freude“ bereiten. Über ihr Ankündigungsplakat brachten wir eines unserer Plakate an. Damit war jetzt zu lesen: “Bundeswehr raus aus Afghanistan-Angela Merkel kommt“. Ob diese Kombination und unsere zahlreichen Plakate bei ihrer Rückfahrt „Freude ausgelöst haben ist uns leider nicht bekannt.
Die, zum Glück, noch reichlich vorhandene Zeit bot Gelegenheit für weitere Kontakte und Gespräche, diesmal im Haus von Jan, ebenfalls Sprecher, und seiner Frau Martina. Als Erinnerung an unseren ersten Kontakt überreichten wir an unsere Gastgeber die Broschüre „Aufbruch zum Umbruch“, Perleberg 1990 – 2000, sowie weiteres Infomaterial unserer Stadt, bevor der Erfahrungsaustausch, zu den verschiedensten Fragen der Parteiarbeit, seine Fortsetzung fand. Zum Schluss waren sich alle Teilnehmer einig, wenn DIE LINKE als gesamtdeutsche Partei weiterkommen will, und sie muss es, dann sind dafür Kontakte mit Verbänden, die bei Wahlkampfunterstützungen oft ihren Anfang nehmen, unerlässlich. Als wir u.a. davon berichteten, dass in unserem Kreis, mit einer entsprechenden Veranstaltung an das Wirken unseres Kreisverbandes in den zurückliegenden 20 Jahre erinnert werden soll, signalisierten die Unna`er sofort ihre Teilnahme. Nach einem umfangreichen Frühstück, traten wir, mit dem sicheren Gefühl, mehr als nur gemeinsam etwas für die Wahlen in NRW getan zu haben, unseren Heimweg an. Günter Kolip, Peter Krips, Michael Marx und Jürgen Hennig bedankten sich für die erwiesene Gastfreundschaft und sind sich sicher, dies war der Anfang für ein Miteinander, auch mit all jenen zu denen wir schon Kontakte geknüpft haben. Mit unserer Veranstaltung im Sommer diesen Jahres müssen diese an Qualität gewinnen.
Jürgen Hennig